Praxis Ergotherapie Birgit Gehm-Forster –


Seite drucken Seite drucken

Geheime Wünsche eines Kindes

Die zwölf geheimen Wünsche eines Kindes
an seine Eltern und Erzieher/innen

Logo Hände übergeben eine Kugel

  1. Verwöhne mich nicht!
    Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann. Ich will dich nur auf die Probe stellen.
  2. Sei nicht ängstlich im Umgang mit mir standhaft zu bleiben!
    Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle.
  3. Weise mich nicht im Beisein Anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt!
    Ich werde deinen Worten mehr Beachtung schenken, wenn du allein und unter vier Augen mit mir sprichst.
  4. Sei nicht fassungslos, wenn ich dir sage: „Ich hasse dich!“!
    Ich hasse dich nicht, sondern deine Macht meine Pläne zu durchkreuzen.
  5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns!
    Ich muss auch peinliche und schmerzhafte Erfahrungen machen um innerlich zu reifen.
  6. Meckere nicht ständig!
    Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle.
  7. Mach keine schnellen Versprechungen!
    Wenn du dich nicht an deine Versprechungen hältst, fühle ich mich ständig im Stich gelassen.
  8. Sei nicht inkonsequent!
    Das macht mich unsicher und ich verliere mein Vertrauen zu dir.
  9. Unterbrich mich nicht und hör mir zu, wenn ich eine Frage stelle!
    Sonst wende ich mich an Andere um dort meine Informationen zu bekommen.
  10. Lache nicht über meine Ängste!
    Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen.
  11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde ist dich bei mir zu entschuldigen!
    Ehrliche Entschuldigungenen wecken bei mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
  12. Versuche nicht so zu tun, als seiest du perfekt und unfehlbar!
    Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es doch nicht bist.

( Quelle unbekannt)